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Elektro Moskva
Im Verleih (Schweiz, Deutschland und Liechtenstein) bei Cinélibre:

Elektro Moskva

von Elena Tikhonova und Dominik Spritzendorfer, Österreich 2013, 89 Min.

"Einer der wichtigsten Filme zur Musikgeschichte." (Skug - Journal für Musik) Der komplette Artikel.

Download Flyer zum Film (1,7 MB)


Elektro Moskva :


Elektro Moskva

ELEKTRO MOSKVA, reich an unveröffentlichtem Archiv­material, ist ein packender Essay über die sowjetische und postsowjetische „Elektrogeschichte“. Er erzählt von Musikern und Erfindern, Genies und Bastlern: Vom „russischen Edison“ Leon Theremin, Erfinder des ersten elektronischen Musikinstruments, aber auch von Abhörgeräten für den KGB, von der Raumfahrtära der 1960er-Jahre und von der Massen­produktion von Synthesizern in den frühen 1980er-Jahren – alles Abfallprodukte der Militärindustrie. Während die Musik von Deep Purple oder den Rolling Stones bei Strafe verboten war, erklangen aus den Radio- und Fernsehempfängern der UdSSR kosmische Chillout-Tunes und Lo-Fi-Sounds als Soundtrack zum Streben ins All. Heute recycelt und interpretiert eine lebendige elektronische Musikszene dieses Erbe neu und führt es in eine ungewisse Zu­­kunft. Ein Film über den genial-wundersamen Erfinder­geist, der trotz oder gerade wegen grosser politischer Repression und Gleichschaltung gedeiht.

"Das Phänomen des russischen Lebens ist so unerschöpflich wie das Elektron", wird Lenin in "Elektro Moskva" zitiert - einer fesselnden Abhandlung über die buchstäbliche wie musikalische Elektrifizierung Russlands. Leon Theremin - dem Erfinder des gleichnamigen Instruments - begegnet man da nicht nur als Erfinder einer Abhörtechnik, die via Infrarotstrahlen die Fenster der amerikanischen Botschaft abtastet. Sondern auch als eifrigem Sound-Tüftler, der am Feierabend nur aus elektronischem Abfall die erste Drum-Machine bastelt: das Rhythmicon. Überhaupt rumpeln und knarzen die russischen Synthesizer so eigentümlich, als schwinge immerzu der militärisch-industrielle Komplex der Sowjetunion mit. Der Lärm dieser Welt, er enthält eben alle Facetten von Klang.
Neue Zürcher Zeitung, Bjørn Schaeffner

TRAILER

"Elektro Moskva ist ein fesselnder Dokumentarfilm und strahlt eine schwärmerische Stimmung aus. Ein Film von überragender Intelligenz."
Le Monde, Jacques Mandelbaum

"Vergnüglich und ansteckend lebendig."
The Hollywood Reporter

"Auf einem westlichen Gerät drückst du einen Knopf und kriegst ein Resultat, auf einem sowjetischen Instrument kriegst du irgendwas." (Musiker Benzo im Film)

Regie, Drehbuch / réalisation, scénario: Elena Tikhonova & Dominik Spritzendorfer. Mit / avec: Leon Theremin, Andrey Smirnov, Stanislav Kreichi, Aleksey Iljinikh, Alexey Borisov, Vasiliy Arkhipov, Vladimir Kuzmin, Olga Nosova, Richardas Norvila Aka Benzo, Dmitriy Morozov Aka Vtol. Kamera / caméra: Dominik Spritzendorfer. Schnitt / montage: Michael Palm. Ton / son: Yurji Klevanskiy. Musik / musique: Richardas Norvila, Alexey Borisov, Stanislav Kreichi, Vyacheslav Mescherin. Erzähler / narrateur. Andrey Andrianov. Sound Design: Atanas Tcholakov. Produktion / production: Rotor Film (Diana Stoynova, Dominik Spritzendorfer, Petra Popovic). Österreich / Autriche 2013, 89 Min., digital. Verleih / distribution: Cinélibre, Bern, www.cinelibre.ch. SUISA: 1009.954.

Offizielle Website des Films: http://www.elektromoskva.com

Für Terminreservationen bitte die Geschäftsstelle von Cinélibre | cinelibre@gmx.ch kontaktieren.


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Aktualisiert 13.09.2017